Sträucher und Hecken an öffentlichen Wegen

Sträucher und Hecken, die in öffentliche Verkehrsräume hineinragen, stellen sowohl ein Hindernis als auch eine Unfallquelle dar. Kritisch sind Pflanzen, die in Gehwegbereiche oder Fahrbahnen hineinragen und Fußgänger zum Ausweichen auf die Fahrbahn veranlassen.
Vor diesem Hintergrund bitte ich alle Grundstückseigentümer den Bewuchs zu prüfen und ggfs. soweit zurückzunehmen, dass Gefährdungen auszuschließen sind. Derartige Pflegeschnitte zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit sind nach aktueller Gesetzeslage ausdrücklich zugelassen.

Schlüsseldatum 01. März im Bundesnaturschutzgesetz

Nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes ist es ab Monat März verboten, die Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen, Hochrainen und brachliegenden Flächen sowie an Hecken und Hängen abzubrennen oder nicht land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich genutzte Flächen so zu behandeln, dass die Tier- oder Pflanzenwelt erheblich beeinträchtigt wird. Weiterhin dürfen
• Bäume, die außerhalb des Waldes oder auf gärtnerisch genutzten Flächen stehen,
• Hecken,
• Gebüsche und andere Gehölze
in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden.
Zulässig sind nach den Ausführungen des Gesetzes schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Pflanzenzuwachses oder zur Gesunderhaltung der Bäume.

Um Beachtung wird gebeten.