Freilaufende Hunde

Alle Jahre wieder  – oder das Thema köchelt mal wieder in der Gemarkung…
Nach einigen Anfragen zur Hundehaltung bitte ich die Hundehalter erneut um Beachtung folgender Rechtslage:
Nach § 4 der Gefahrenabwehrverordnung der Verbandsgemeinde Hachenburg dürfen Hunde in öffentlichen Straßen oder öffentlichen Anlagen nur angeleint ausgeführt werden. Die Hundehalter sind dort auch verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass ihre Tiere weder Personen noch andere Tiere anspringen oder anfallen.
Die Verordnung besagt weiterhin, dass es innerhalb geschlossener Ortschaften verboten ist, Hunde zur Verrichtung ihrer Bedürfnisse auf öffentliche Straßen, Wege und Plätze zu führen. Sollten dennoch Verunreinigungen eintreten, sind Hundehalter verpflichtet, diese unverzüglich zu beseitigen.
Weil der Außenbereich in der Regel zu einem verpachteten Jagdbezirk gehört, gelten hier die Regelungen des Landesjagdgesetzes. Nach § 41 des Landesjagdgesetzes ist das unbeaufsichtigte Laufenlassen eines Hundes nicht zulässig.
Dies gilt im Besonderen für das Laufenlassen auf landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Weiden rechts und links der Wirtschaftswege. Mit Hundekot ausgeschiedene Parasiten (Neospora caninum laut Internet) gefährden die Gesundheit von Rindern, Kühen und (auch ungeborenen) Kälbern.
Wird der für Hunde ungefährliche Einzeller über Gras und/oder Heu von Rindern und Kühen aufgenommen besteht für diese Tiere und ihre ungeborenen Kälber sogar Lebensgefahr.
Deshalb sollte es für den verantwortlichen Hundehalter selbstverständlich sein dass Wiesen und Weiden für ihre Hunde tabu sind.