Jakobskreuzkraut

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Im Namen der Landwirte und Imker bedanke mich bei allen freiwilligen und umweltbewussten „Erntehelfern“ die am letzten Samstag unterwegs waren um die schön anzuschauende Giftpflanze zu bekämpfen.
Fünf Sammelgruppen waren auf Wirtschaftswegen und entlang der Landstraßen unterwegs um die unscheinbare Giftpflanze möglichst mit Wurzeln auszureißen und in einem Container an der Grillhütte für die erforderliche Verbrennung zwischenzulagern. Von einer Entsorgung in der braunen Tonne ist wegen der resistenten Samenkörner ausdrücklich abgeraten.
Pferde und Rinder können bei übermäßigem Verzehr der Pflanze erkranken. Verantwortlich dafür sind leberschädigende, im Körper nicht abbaubare Pyrrolizidin-Alkanoide die die Leber der Tiere schädigen und im Extremfall zur Leberzersetzung mit Todesfolge führen kann.
Durch Hautberührung können die Giftstoffe der Pflanze bei Menschen ebenfalls zu gesundheitlichen Schäden führen. Von Blumensträußen ist daher dringend abzuraten. Alle freiwilligen Helfer sehen mit großer Sorge die von Jahr zu Jahr steigende Verbreitung der Giftpflanze.